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Zu meiner Arbeitsweise

Die Linie begreife ich als umfassenden kommunikativen Vorgang, der sich konkret, abstrakt, imaginär sowie substanziell ausdrückt.

Während des Entstehens bilden die Zeichnungen weitere Räume, in welche sie scheinbar wieder hinein verschmelzen.

So vollzieht sich eine Gleichzeitigkeit von Erscheinen und Verflüchtigen in spürbarer Anwesenheit, ein Sein.

Mit Leichtigkeit und diesem ständigen Wandel möchte ich meine gewohnte lineare Sichtweise aufheben und eine andere Bewegungen in meiner Wahrnehmung  bewirken.

Wenn ich also betrachte, suche, fixiere, verliere ich meinen sog. Faden oder Weg, der mich wiederum zu weiterem Suchen, Fixieren , Verlieren antreibt, bis ich mich schließlich dem Ganzen, so wie es mich berührt, ergebe.

(von Susanne Brandenburger zur Ausstellung 2012)